

Ablauf einer Therapie
In der systemischen Therapie sind Sie und Ihre Familie Gestalter/innen des Ablaufs. Ich begleite Sie mit Anregungen, Methoden und Ideen, aus denen Sie auswählen, was für Sie passend ist.
„Der erste Schritt zur Lösung eines Problems ist, es mit jemandem zu besprechen.“
– Peter E. Schumacher
Das Kennenlerngespräch:
Bevor eine Therapie beginnt, lernen wir uns in einem 30-minütigen, kostenlosen Kennenlerngespräch in meiner Praxis kennen - gerne gemeinsam mit Ihrem Kind.
In diesem Gespräch können Sie mir Ihr Anliegen schildern und erfahren, wie ich arbeite. Gleichzeitig können Sie für sich einschätzen, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen.
Gemeinsam klären wir:
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ob ich die passende Unterstützung für Sie bin
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ob die Zusammenarbeit für Sie stimmig ist
Wenn wir uns für eine Zusammenarbeit entscheiden, erhalten Sie den Behandlungsvertrag sowie einen Anamnesebogen zur Vorbereitung ausgehändigt.
Das Anamnesegespräch:
Im nächsten Schritt führen wir ein ausführlicheres Anamnesegespräch zur Einordnung der Situation – ohne Kinder, damit wir die Familiensituation in Ruhe und strukturiert erfassen können.
Für dieses Gespräch nehme ich mir etwa 60–90 Minuten Zeit, damit ausreichend Raum für Ihre Anliegen und die individuelle Situation Ihrer Familie vorhanden ist.
Bei Jugendlichen führe ich zunächst ein Anamnesegespräch mit den Eltern. Anschließend findet ein separates Gespräch mit den Jugendlichen statt, um auch ihre eigenen Sichtweisen in einem geschützten Rahmen zu erfassen.
Weiterer Therapieverlauf:
Nach dem Anamnesegespräch beginnt die gemeinsame therapeutische Arbeit. Die Inhalte und Ziele werden dabei individuell auf Ihre Familiensituation abgestimmt und regelmäßig gemeinsam überprüft.
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat sich in vielen Fällen ein Abstand von etwa zwei Wochen zwischen den Terminen bewährt. Dieser Rhythmus gibt ausreichend Zeit, um neue Impulse im Alltag wirken zu lassen und gleichzeitig den therapeutischen Prozess kontinuierlich weiterzuführen. Die genaue Frequenz wird jedoch individuell an die jeweilige Situation angepasst.
Die weitere Gestaltung der Therapie richtet sich individuell nach Ihrer Familiensituation, dem Alter der Beteiligten und den jeweiligen Bedürfnissen.
Dabei kann die Arbeit beinhalten:
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systemische Gespräche mit Eltern, Kindern oder Jugendlichen
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spielerische Methoden für Kinder
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Gespräche oder „Walk & Talk“ für Jugendliche
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gemeinsame Sitzungen mit der Familie
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alltagsnahe Übungen und Impulse für zu Hause
Meine Arbeitsweise:
In meiner Arbeit steht die Beziehung an erster Stelle. Gerade bei Kindern und Jugendlichen ist es entscheidend, zunächst Vertrauen aufzubauen und das jeweilige Erleben wirklich zu verstehen. Kinder und Jugendliche brauchen dafür häufig mehr Zeit als Erwachsene – sie zeigen ihre Themen oft zunächst über Verhalten, Rückzug oder im Spiel, bevor sie darüber sprechen.
Ich arbeite systemisch und ressourcenorientiert – das bedeutet, wir betrachten nicht nur das Verhalten eines Kindes oder Jugendlichen, sondern immer auch die Zusammenhänge im familiären System.
Je nach Situation setze ich ergänzend verschiedene Methoden ein, die dabei helfen können, innere Anspannung zu regulieren, Gefühle besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Dazu gehören zum Beispiel Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung oder andere stabilisierende, körperorientierte Interventionen.
Wichtig ist dabei immer: Die Methoden passen sich dem Menschen an – nicht umgekehrt.
Abschluss der Therapie:
Am Ende der gemeinsamen Arbeit findet ein Abschlussgespräch statt. Hier schauen wir gemeinsam zurück:
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was sich verändert hat
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was Sie für den Alltag mitnehmen
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welche Entwicklungen entstanden sind
Alternative Therapiesettings:
Neben Sitzungen in der Praxis biete ich auch Walk & Talk an.
Dieses Format ist besonders bei Jugendlichen beliebt und ermöglicht Gespräche in Bewegung. In diesem Rahmen können Themen oft leichter besprochen und verarbeitet werden.
